Die „Bill & Melinda Gates Foundation“ sponsort Correct!v. Bleibt das ohne Folgen?

…anscheinend nicht, wie die Veröffentlichung von Correct!v zum Thema Impfen belegt. Ist ja auch irgenwie logisch, wenn man Milliarden investiert hat in: BASF, Dow Chemicals, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer, dann wäre ein kritischer Artikel zum Thema Impfen von Correct!v ein Versuch, sich den Ast abzusägen, auf dem man sitzt, oder? Ich glaube nicht, dass Correct!v nicht wusste, dass die Gates Foundation im Impfgeschäft investiert hat und eindeutig zur Pro-Impf-Bewegung gehört. Es erscheint mir wahrscheinlicher, dass Correct!v ein U-Boot ist, mit dem ein pseudo-investigatives Portal geschaffen werden soll, um eine falsche Fährte für die Öffentlichkeit zu legen. MfG Sir John

www.impf-info.de/10-aktuelles/220-correct-v-zum-thema-impfen-dringender-korrekturbedarf.html

www.globaljustice.org.uk/sites/default/files/files/resources/gjn_gates_report_june_2016_web_final_version_2.pdf

correctiv.org/recherchen/keime/artikel/2017/03/13/impfungen-masern/

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Waffenrichtlinie: Deutsche Waffenlobby verhindert konsequente Regeln

Waffenrichtlinie: Deutsche Waffenlobby verhindert konsequente Regeln

… und wo bleibt der massive Aufschrei der Billigmedien die sonst jeden Terroranschlag und jedes Schulmassaker für Wochen auf der ersten Seite haben???

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How the New York Times Deceives Readers

www.foreignpolicyjournal.com/2017/02/23/what-is-the-two-state-solution-how-the-new-york-times-deceives-readers

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Steinmeier als „Narkosearzt, der die verängstigte politische Klasse beruhigen soll“

… treffen beschrieben vom Cicero:

cicero.de/berliner-republik/bundespraesident-die-versteinmeierung-der-politik

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NSU-Komplex: (Nicht)Aufklärung – tote Zeugen – kontaminierte Ermittlungsergebnisse

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungssausschusses des Landtages in Baden-Württemberg gibt den Tod einer weiteren Zeugin wenige Tage vor der geplanten

Befragung bekannt. Incl. V-Mann Corelli sind es nun 6 Tote, die die Verstrickung der Politik oder Geheimdienste hätten erhellen und die Mär vom NSU-Trio hätten erschüttern können. Wie schon mehrfach im NSU-Zusammenhang erfolgt, findet auch hier eine gründliche Vernichtung der „Beweismittel“ statt: Die Leiche ist schon eingeäschert worden.

Die gerichtliche und politische Aufarbeitung des NSU-Komplexes verfolgen in Deutschland seit Jahren Wolf Wetzel, Journalist, Autor und im Vorstand von Business Crime Control wolfwetzel.wordpress.com/ , sowie der Journalist Thomas Moser. Moser veröffentlichte seine Recherchen zum NSU-Komplex bis Herbst 2013 bei der Wochenzeitung kontext, die als Internetausgabe und taz-Beilage erscheint. Nach monatelangen Auseinandersetzungen mit der Redaktion, der Verweigerung des Abdrucks seiner Beiträge unter fadenscheinigen Gründen, kündigte kontext die Zusammenarbeit mit Moser. www.freitag.de/autoren/gsfrb/nsu-zensur-journalist-moser-kalt-gestellt

Die aktuellen Artikel von Moser und Wetzel werden unten auszugsweise wiedergegeben verfügbar. Veranstaltungshinweis unter (3).

(1)

www.heise.de/tp/features/Weitere-NSU-Zeugin-tot-Sie-kannte-Mundlos-und-Zschaepe-3622381.html

*Weitere NSU-Zeugin tot: Sie kannte Mundlos und Zschäpe *

10. Februar 2017 Thomas Moser

Corinna B. starb vor der Vernehmung durch den Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg

Vom jüngsten Tod einer weiteren NSU-Zeugin hat man am Donnerstag, 9. Februar, per Pressemitteilung des NSU-Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg erfahren. Laut dem Ausschussvorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) hat das Gremium zwei Tage zuvor, am 7. Februar, vom möglichen Ableben der Zeugin erfahren und am 8. Februar die amtliche Bestätigung erhalten. Den Namen der Zeugin nannte der Ausschuss nicht. Nähere Informationen, unter anderem über die Todesursache bzw. -umstände, hatte er ebenfalls nicht.

Bei der Toten handelt es sich um die 46-jährige Corinna B. aus Ludwigsburg. Sie starb am 2. Februar 2017. In den 1990er Jahren zählte sie zur rechtsextremen Szene der Stadt und war zeitweise die Freundin von Hans-Joachim S., dessen Name sich auf der bekannten Adressliste von Uwe Mundlos befindet. Vor allem Mundlos und Beate Zschäpe besuchten ab Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre regelmäßig ihre Kameraden in Ludwigsburg. Bei solchen Treffen war auch Corinna B. dabei.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung ist allerdings nicht mehr möglich. Die Tote wurde bereits eingeäschert. Wer das entschieden, ist eine der Fragen, die zu beantworten sind. Der Ausschuss will den Todesfall in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar behandeln.

Corinna B. soll zuletzt in einem Pflegeheim gelebt haben und krank gewesen sein. Über die Sitzung vom 30. Januar, die einigen Staub aufgewirbelt hat, wurde auch im Fernsehen berichtet[1]. Es könnte sein, dass Frau B. dadurch auch vom Auftritt ihrer früheren Kameraden erfahren hat. Noch am 30. Januar hatte der Ausschuss intern beschlossen, Corinna B. als Zeugin zu laden. Sie starb drei Tage später am 2. Februar 2017.

Corinna B. ist bereits der fünfte tote NSU-Zeuge, mit dem sich der

Untersuchungsausschuss des Landtages beschäftigen muss. Das erklärt vielleicht auch die Reaktion des Ausschussvorsitzenden, mit einer eigenen Pressemitteilung an die Öffentlichkeit zu gehen.

Am 25. Januar 2009 verbrannte in der Nähe von Heilbronn unter ungeklärten

Umständen der 18jährige Arthur Christ neben seinem brennenden Auto. Auf Christ war die Polizei im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Mord an der

Polizistin Kiesewetter gestoßen. Was für eine Rolle er möglicherweise gespielt hat, ist unklar.

Am 16. September 2013 ist der 21jährige Florian Heilig in seinem Auto ebenfalls verbrannt. Er gehörte eine Zeitlang der Neonazi-Szene von Heilbronn an, wollte dann mit Hilfe des Landeskriminalamtes (LKA) aussteigen und sollte am Nachmittag des 16. September vom LKA zum Thema NSU/Kiesewetter-Mord befragt werden wollte. Ob Suizid oder Mord, ist nicht geklärt.

Am 28. März 2015 starb Melisa Marijanovic, die frühere Freundin von Florian H. Sie hatte vier Wochen zuvor, am 2. März 2015, im NSU-Ausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung ausgesagt. Auch ihr Tod wirft unverändert Fragen auf. Sie starb an einer Lungenembolie. Was die ausgelöst hat, können die Rechtsmediziner nicht mit letztlicher Sicherheit sagen. Sie nehmen an, die Ursache sei ein Sturz aufs Knie beim Motorradsport mehrere Tage davor.

Ein Jahr danach, am 8. Februar 2016, kam auch der neue Freund von Melisa, Sascha Winter, 31, ums Leben. Er soll sich erhängt haben. Das mögliche Motiv ist unklar. Sascha hatte Melisa in den NSU-Ausschuss begleitet und dort ebenfalls Aussagen gemacht.

Nimmt man den gleichfalls nicht restlos geklärten Tod des bekannten V-Mannes

„Corelli“ alias Thomas Richter, der zwischen dem 4. und 7. April 2014 gestorben sein soll, 39jährig, ergibt sich jedes Jahr ein Todesfall im NSU-Komplex.

[…]

(2)

Interessant auch der neueste Artikel von Wolf Wetzel auf NDS:

*Der NSU-VS-Komplex aus Sicht polizeilicher Ermittlungsmethoden*

www.nachdenkseiten.de/?p=36957

[…]

Bei der Suche nach Antworten, die von der offiziellen Version abweichen, wird man ganz schnell von denen, die beweisfreie Räume anlegen, mit dem Bannstrahl der Verschwörungstheorie belegt. Man könne fürwahr Zweifel anmelden, die man gerne und folgenlos teile und bedauere. Alles andere bliebe pure Spekulation.

Kann man dennoch und begründbar zu einem anderen Schluss kommen? Kann man

der offiziellen Wahrheitsfindung widersprechen, ihr etwas anderes entgegensetzen? Kann man dies im Wissen um die Lücken, im Wissen um all das, was man nicht weiß?

Man darf davon ausgehen, dass nun vielleicht zwanzig Prozent von dem öffentlich ist, was den Komplex ›NSU‹ umfasst. 80 Prozent der Geschehnisse liegen weiterhin im Dunkeln. Das liegt nicht an den Lichtverhältnissen, sondern an dem konzertierten Willen vieler Behörden, taterhebliche Erkenntnisse zu leugnen, Akten verschwinden zu lassen, mit Falschaussagen zu täuschen, Beweismittel verschwinden zu lassen. […]

Man kann mithilfe dieser Ermittlungsmethode (Rekonstruktion der Wahrscheinlichkeit eines Geschehensablaufs. E.S.) die politische Einflussnahme auf polizeiliche Ermittlungen sehr genau kenntlich machen und extrahieren. Denn es kommt oft genug vor, dass die polizeilichen Ermittlungen (vor Ort) gar nicht so schlecht sind und zu einem anderen Ergebnis geführt hätten – wenn nicht übergeordnete Stellen die Ermittlungen „geleitet“ bzw. in eine gewünschte Richtung gelenkt hätten. Das sind alles keine obskuren Kräfte, sondern sie lassen sich entlang der Diensthierarchien und Weisungsbefugnissen sehr präzise benennen. […]

Mario Melzer war über 20 Jahre beim LKA und als Zielfahnder in der SOKO

Rechtsextremismus in Thüringen tätig, also mit den polizeilichen Ermittlungs- und Fahndungsmöglichkeiten bestens vertraut. Dieses fachliche und praktische Wissen führte ihn schließlich auch zu folgender Einschätzung, mit Blick auf die Selbstmordversion:

„Wer an die offizielle Version glaubt, glaubt auch an die Zahnfee.“ (Man

kann fast alles aufklären – man muss nur dürfen, Stern Nr. 14/2016)

[…]

(3)

Veranstaltungshinweis:

„Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg – Was der Landtagsausschuss bisher zum Rechtsterrorismus behandelt und herausgefunden hat“ am Montag, den 13. Februar 2017 um 19.30 Uhr im Württembergischen Kunstverein (WKV).

Eine Veranstaltung der Initiative NSU-Aufklärung & der AnStifter mit

Sven Ullenbruch, freier Journalist & Rainer Nübel, Journalist und Autor.

Am 19. September 2016 trat der zweite Untersuchungausschuss Rechtsterrorismus/NSU BW zu seiner ersten öffentlichen Sitzung zusammen. Untersucht werden sollen die Verbindungen zwischen Mitgliedern und Unterstützern der Terrorgruppe NSU zu Personen, Organisationen und Einrichtungen des rechtsextremen/rechtsradikalen Spektrums in Baden-

Württemberg und welche Rolle rechtsextreme Musikgruppen, Angehörige von Rockergruppierungen und Personen, Organisationen und Netzwerke der organisierten Kriminalität gespielt haben könnten. Auch der Ku-Klux-Klan

steht erneut auf der Ausschuss-Agenda sowie die Frage, ob sich in- oder ausländische Geheimdienste während des Angriffs auf die Polizistin M. Kiesewetter und ihren Kollegen M. Arnold auf der Heilbronner Theresienwiese aufhielten.

Ebenfalls noch unbeantwortet ist die Frage, welche Erkenntnisse baden-württembergische Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden hatten oder hätten haben müssen, wie die Zusammenarbeit mit Behörden des Bundes und anderer Länder lief und ob es Fehler und Versäumnisse gab.

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