Was bedeutet „konservativ“?

Konservativ kommt von konservare = Erhalten. Das aber politisch gesehen hinter dem Attribut „konservativ“ meist Unfähigkeit zur Analyse, sowie eine gewisse Ignoranz gegenüber der Wirklichkeit steckt, ist mir erst kürzlich Buy Viagra wieder klargeworden. Eine analytische Perspektive und ein Problembewußtsein würde ja, auf die Gesellschaft bezogen, einen Veränderungswillen hervorrufen, also genau das Gegenteil einer Erhaltungspolitik. Eine Erhaltungspolitik, die in ihrer Endphase in einer partikularinteressen-geleiteten Klientelpolitik mündet, kommt an ihre Grenzen, wenn eine Veränderung unausweichlich wird und sich der Status Quo einfach nicht erhalten lässt. Ohne Realitätssinn und einer Perspektive, die aus einer Durchdringung eines Problems entsteht, ist man natürlich aufgeschmissen – genau wie die Deutschen jetzt unter CDU/FDP und auch unter SPD/CDU. Die Vorgängerregierung unter SPD und Grünen hatte im Anfang immerhin noch den Elan, einen Atomausstieg und ein Erneuerbares Energiengesetz zu formulieren, bevor ihnen der Saft ausging. Aber zurück zum Konservativismus. Der Beweis der mangelnden Analysefähigkeit und der Abwesenheit einer Gesellschaftlichen Perspektive ist im politischen Handeln von Angela Merkel sehr deutlich.

Da kam mir ein alter Artikel des Bloggers „Weissgarnix“ aus 2008 zu den True-Sale-Verbriefung gerade gelegen. Lesen sie, wie sich die CDU damals für die Verbriefungsblase und die Banken stark machte, die sie heute als gefährlich und unverantwortlich einstufen.

Sowohl mein Vorwurf des mangelnden Gesellschaftsentwurfs und mangelnder Analysefähigkeit, als auch mein Vorwurf der Klinentelpolitik sind damit cum grano salis demonstriert.

www.weissgarnix.de/2008/10/14/die-elite-rettet-sich-selbst/

Wie haben wir den Rücktritt des Bundespräsidenten zu verstehen?

Das Buy Doxycycline fragt sich der gemeine Bürger. Wenn er nicht nur gemein, sondern auch listig ist, wird er auch nach Rücktrittsgründen suchen, die Sinn machen.

Jochen Scholz schreibt im Ossietzky, Torsten Hampel im Tagesspiegel, Dana Hoffmann in der Süddeutschen. Der Tenor – Köhler trat wegen seiner wahrscheinlich unter Druck geleisteten Unterschrift unter den 750 Mrd. Euro-Rettungsschirm zurück. Am deutlichsten zitiert es der Tagesspiegel:
„Falls es also keine subjektive Befindlichkeit sein sollte“, …, „dann ist der Rücktritt eine Kapitulation der Macht des rationalen Arguments, das Köhler ja erklärtermaßen verkörpert hatte.“… „Sich gegen Europas Staatschefs stellen? Da dies das Amt nicht zulässt, bleibt nur der Absprung. Möglicherweise sieht er das Desaster, auf das wir zulaufen.

Wir sehen das auch. Und das ist viel größer als das mit der DDR damals.“

www.sopos.org/aufsaetze/4c172acc43fb7/1.phtml

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/treuhand-eine-frage-des-vermoegens/1860890.html?view=print

www.sueddeutsche.de/politik/user-meinungen-zum-koehler-ruecktritt-sag-die-wahrheit-1.958925

www.nz-online.de/artikel.asp?art=1245314&kat=4