Nahostkonflikt: Smoke & Mirrors

Alexandra Senfft schreibt am 26.2.2010 in Telepolis über den Nahostkonflikt u.a. dieses: …“Ich denke, es ist wichtig, in das Leben auf beiden Seiten einzutauchen, damit man viel über Gesellschaft und Politik und sowie über das psychologische Set-up beider Bevölkerungen erfährt, um auch nur annähernd behaupten zu können, man wüsste, was da vor sich geht. Mich stört, dass von Europa und besonders von Deutschland aus oft mit großer Unkundigkeit bezüglich dieser Region lautstark Meinungsmache betrieben wird.

Dass Menschen zu Polarisierungen neigen, die besonders wenig über diese Region und ihre Menschen wissen.

Das sind Elemente, die den Konflikt von außen sogar noch weiter befeuern, anstatt konstruktiv als Brücke oder Vermittler aufzutreten.“…

Ganz im Gegensatz dazu halte ich den Nahostkonflikt für relativ gut beurteilbar. Insbesondere, wenn man es vermag, sich grundsätzlich und objektiv einen Überblick über ein Themengebiet zu verschaffen, was in der Friedensarbeit eine gewohnte Tätigkeit darstellt. Die Dokumentationslage ist im Vergleich zu anderen Konfliktgebieten ausgezeichnet.
Mit dieser Einsicht bin ich nicht allein, gelegentlich können auch Kenner der Thematik den Wald vor lauter Bäumen buy Lasix online noch sehen. Angesichts der üblichen Smoke & Mirrors Taktik zu diesem Thema sollte man sich vor dem Hintergrund der eindeutig geklärten Grundsatzfragen nicht scheuen, die Ursachen des Konfliks zu benennen und zu beseitigen (Besatzung, etc.). Erst, wenn grundsätzliche Gerechtigkeit hergestellt ist, macht es Sinn, zu vermitteln und zu schlichten. So herum wird ein Schuh draus.
Darüber spricht Norman Finkelstein und er hat, wie ich meine, einen klaren Blick für das Wesentliche. SJ