Liberalismus und Sozialismus

Ich wollte ja immer schon mal eine Gegenüberstellung machen, aber mir fehlt die Zeit und Muße. Einige Teile meiner Kritik am Liberalismus sind schon angerissen in folgender interessanter Radiosendung über den Neoliberalismus.

“http://gffstream-7.vo.llnwd.net/c1/m/1345976038/radio/dok5_feature/wdr5_dok_5_das_feature_20120826_1200.mp3″

Auch wenn der reale Neoliberalismus eigentlich einen Missbrauch des klassischen Liberalismus ist, so sehen beide doch die Gesellschaft vorrangig als „Markt“ – und vielleicht sogar als „idealer Markt“ was an sich schon der Kern des Problems ist.

Meiner Erkenntnis nach ist es in einer Gesellschaft als „Markt“ so, dass gerade der skrupellose Ausnutzung buy Lasix online der Schwäche des Anderen die Maximierung des eigenen Gewinns bedeutet. Der klassische Liberalismus versucht zwar über Eigentum und Recht eine Brücke zu bauen, aber auch er scheitert an der Realität des Marktes – wie auch der Sozialismus. Ich denke, dass der klassische Liberalismus in einer modernen Gesellschaft leider kaum in die Realität umzusetzen ist. Das ging vielleicht in England im 19 Jhd. oder im Amerika der protestantischen Siedler – also in einer einfach strukturierten Gesellschaft mit einer selbsttragenden Ethik und einem nach innen fast unnötigen Staat.

Eigentlich kommt  Goldman-Sachs schon ziemlich an das Ideal des perfekten Marktes heran. Gewinnmaximierung um absolut jeden Preis – ist das nun der ideale Markt oder ist das nicht der ideale Markt? Auf jeden Fall ist Goldman-Sachs der reale Markt.

 

 

Autor: Sir John

Jahrgang 1972, Politischer Werdegeng: Seit dem Jahr 1998 Beschäftigung mit Globalisierung, Neoliberalismus und Geopolitik - 2006 Versuch des Aufbaus einer Regionalwährung. Seit 2007 aktiv in der 9/11 Truth Bewegung. Seit 2008 Mitglied im IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) und in der Partei "Die Linke"