Martin Schulz – der „Hillary Clinton“ der SPD

You don´t get it don´t you? liebe SPD? Auch wenn die Medien versuchen einen Hype um den neuen SPD Kanzlerkandidaten zu erzeugen – was soll das? Die Aussage von Schulz als Kanzlerkandidaten und von Steinmeyer als Bundespräsident ist doch: weiter so – mehr von der alten Politik. Dieses Rezept macht aber keinen Wahlerfolg. Das gleiche Rezept hatte Hillary Clinton – die alte Politik (Militärisch-Industrieller Komplex + Medien und Banken) nur „mehr“ davon. Das ging schon bei Hillary nicht auf. Stattdessen wählen die Leute bei uns dann AFD, in den USA wählten sie Trump – um ja nicht wieder die gleichen Wall-Street-Anbeter in der Politik zu sehen. Die SPD hat aus der Wahl von Trump nichts gelernt. Weiterhin werden keineswegs die politischen Inhalte in Frage gestellt (Neoliberalismus, Harz 4, NATO-Kriege und Aggression gegen Russland, etc.), sondern man präsentiert einen astreinen Vertreter der alten Politik.
Hat man überhaupt nach einem deutschen Bernie Sanders gesucht? Oder hält man sich mit für einen linke Koalition mit Grünen und Linken offen? Nein – man fährt den Karren stumpf vor die Wand. Es wird mich jedenfalls wundern, wenn Schulz tatsächlich Stimmen einfährt. Goodbye SPD, inhaltlich wart ihr schon lange draussen.

Über Sir John

Jahrgang 1972, Politischer Werdegeng: Seit dem Jahr 1998 Beschäftigung mit Globalisierung, Neoliberalismus und Geopolitik - 2006 Versuch des Aufbaus einer Regionalwährung. Seit 2007 aktiv in der 9/11 Truth Bewegung. Seit 2008 Mitglied im IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) und in der Partei "Die Linke"
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