Ein Blogger ganz nach meinem Geschmack

…ist bei www.feynsinn.org am Werke. Da ist scheinbar noch was in der Birne und er hat auch, was ich mal mit dem spanischen Wort „cojones“ umschreiben möchte.

Kostprobe von www.feynsinn.org zur Aussage von Tony Blair vor dem Chilcot Untersuchungsausschuss gefällig:
„…Unverkäuflich, unbezahlbar und unverbesserlich ist auch Tony Bliar. Wenn Saddam keine ABC-Waffen hatte, hätte er diese ganz sicher bald gehabt. Und wenn nicht er, dann sein Sohn. Vielleicht war’s auch sein Vater.
Außerdem haben die Osamas, die auch nur Saddamse sind oder mindestens Ahmadinejadse, jedenfalls Dschihadse oder Koreaner, diese Türme gesprengt. Da mußte er was tun. Das würde er immer wieder so machen, nur eines würde sich ändern: „Diesmal würden wir gleich bis Moskau durchmarschieren“, gab er sich selbstkritisch.“

- na, das läßt sich hören, das ist doch was für Papas Sohn!
feynsinn.org/?p=2483

www.countercurrents.org/marsden300110.htm

Ich will mich auch dem Herren „flatter“ bei Feynsinn anschließen und auf den schönen Artikel in der FR hinweisen, der von der Autorin Mely Kiyak stammt.

www.fr-online.de/top_news/2247152_Kolumne-Lieber-Florian-Gerster.html

Haiti – Butter bei die Fische

Das Erdbeben in Haiti ist eine Katastrophe, die in der Presse sehr im Mittelpunkt steht. Leider lese ich in der Presse fast ausschließlich die Tränendrüsen-Nummer in der einen oder anderen Abwandlung. Bin ich herzlos? Nein, ich vermisse nur richtige Kommentare.
Beispiel: Wenn bei uns in der Stadt ein Haus brennt, schlagen dann die Leute die Hände über dem Kopf zusammen und schreien: Katastrophe, Katastrophe, wir müssen für die Opfer sammeln, wir müssen alle den armen Opfern helfen und spenden und Wasser schicken und so weiter? – Nein, sondern man wählt die 112 und die organisierte Hilfe läuft an, mit allen Extras. Die pflichtgemäße Gebäudeversicherung reguliert den Schaden und wenn man Glück hat, ist keiner verletzt oder getötet worden. Geht auf nationaler Ebene, könnte so ähnlich auch auf internationaler Ebene funktionieren. Lässt sich alles regeln. Von einer Katastrophenprävention oder Versicherung ganz zu schweigen. Geht nicht? Aber für einen hirnamputierten Afghanistankrieg, da ist die internationale Organisation kein Problem, nicht wahr

? Wenn ich mir die Berichterstattung insgesamt so ansehe – und das betrifft nicht nur die Bild-Zeitung, so könnte man meinen, bei jeder Katastrophe sei die Stunde Null der Zivilisation angebrochen, es muss das Rad jedesmal neu erfunden werden.
Was mich weiterhin stört ist die US-amerikanische Militärintervention in Haiti und das kaum vorhandene und seichte internationale Presseecho. Man stelle sich nur vor Venezuela, Kuba oder Russland hätte Soldaten geschickt und die Kontrolle über den Flughafen und die Stadt und damit über alle Hilfslieferungen übernommen – was wäre da los gewesen! Buy Ampicillin Miosga, Will, Maischberger und co. hätten sich die Münder zerrissen, dass sie wie Zombies ausgesehen hätten. Von einem tatsachenbezogenen Bericht der Hilfeleistungen aus Lateinamerika wie

derum ganz zu schweigen. SJ

www.telegraph.co.uk/news/worldnews/centralamericaandthecaribbean/haiti/7016051/Haiti-earthquake-confusion-at-airport-hampers-aid-effort.html

www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=17144

www.greenleft.org.au/2010/823/42360

Minarettverbot – wir sind alle Schweizer, fast überall

Die schweizer Entscheidung für ein Minarettverbot ist schon einige Tage alt und es hat mich ein wenig Zeit gekostet, die Sache zu durchdenken und in wenigen Worten die Positionen zu Papier zu bringen, die sich antithetisch gegenüberstehen. Auf der einen Buy Viagra Seite haben wir die Vertreter der Mehrheitsthese: Die Mehrheit will keine Minarette – aus welchen Gründen auch immer – also wird in die Verfassung geschrieben, dass keine gebaut werden dürfen, basta. Die andere Seite ist dahinter gekommen, dass eine Mehrheitsmeinung nicht unbedingt den Geboten der Gerechtigkeit, Gleichheit oder Verhältnismäßigkeit folgt. Scharfsinnige Beobachter bemerken außerdem, dass eine Verfassung nicht der Ort ist, Mehrheitsmeinungen Gültigkeit zu verschaffen, wobei ein Blick auf die Geschichte diese Position bestärkt. Das alles heißt noch nicht, dass im Prinzip kein Minarettverbot denkbar ist, nur gehört es eben nicht in eine Verfassung. So weit so gut.

Bei alledem fällt mir eine schöne Anekdote ein, die sich an dieser Stelle ganz gut macht. So hat es z.B. einen Mann gegeben, der wurde aufgrund einer Mehrheitsmeinung, aber zu Unrecht zum Tode verurteilt, wobei zu seinem Gedenken heute in jeder Stadt in Europa und anderswo und besonders in der Schweiz markante Häuser mit spitzen oder weniger spitzen Türmen herumstehen. Was hat das mit Minaretten zu tun

? – Ja, da denkt mal drüber nach, ihr Schweizer!

SJ

www.sueddeutsche.de/politik/750/496069/text/

www.sueddeutsche.de/politik/833/496152/text/

Die „Welt“ stellt die Schweizer als minderwertigkeitskomplexbehaftet dar und leitet daraus eine gefühlte Rechtfertigung für eine Verfassungsänderung ab.

www.welt.de/politik/deutschland/article5394793/Das-Minarettverbot-ist-kein-Desaster.html

www.freidenker.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=621&Itemid=294

Ein palästinensischer Staat ist unmöglich

Ein palästinensischer Staat ist realistisch betrachtet unmöglich geworden, jeder weiß es, Sari Nusseibeh spricht es aus.
Die von israelischer Seite de facto angestrebte „großisraelische“ Lösung unter Vertreibung und Tötung der Palästinenser geht vielleicht doch nicht ganz auf, wenn der Rest der arabischen Bevölkerung in ein neues Israel integriert werden muss.

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SJ

www.hintergrund.de/index.php/politik/welt/ein-palaestinensischer-staat-ist-unmoeglich-geworden.html

Anbei noch eine Karte, die kurz die Situation in der Westbank ins Gedächtnis ruft.

www.btselem.org/Download/Separation_Barrier_Map_Eng.pdf

Keine belastenden Fragen an Tony Blair

Das hab ich doch schonmal irgendwo gehört – keine eingehenden, bohrenden, harten und sachbezogenen Fragen, Ampicillin No Prescription die den Finger in die Wunde legen würden; Tony Blair durfte sein eloquentes Gequatsche vor einer Gemeinschaft von Wendehälsen, Neidern und anderen Krähen von sich geben und die Leute, die die echten Fragen haben, standen draußen vor der Absperrung.

Das war auch bei der US-amerikanischen 9/11 Komission vor 6 Jahren so.

SJ

www.wsws.org/articles/2010/jan2010/blai-j30.shtml