Hollywood – Krieg – Selbstverständlichkeit

Ein weiteres unbearbeitets Projekt in meiner langen Warteschleife ist die Dekonstruktion des Hollywood-Films im online pharmacy no prescription Hinblick auf seinen Propagandawert.

Dankbar bin ich für die Vorarbeit von World Socialist Web Site, die die aktuelle Oscar Verleihung unter diesem Blickwinkel kritisch unter die Lupe genommen haben. Ich halte den „ultrarealistischen“ Stil, der z. B. auch in Black Hawk Down, The Kingdom oder in Saving Private Ryan zum Einsatz kommt, keineswegs für ein Charakteristikum für einen Antikriegsfilm. Die Protagonisten dieser Filme sind ausschließlich auf das persönliche und soziale Erleben beschränkt. Zusammenhänge, Antworten, Intellekt und Politik sind streng ausgeklammert. Das war im Film Platoon noch nicht so, wo man sich immerhin über Präsident LB Johnson lustig machte. Der neue Hollywood-Kriegsfilm ist ein Propagandafilm, der die Zustände, so wie sie sind, festigt, indem er den Krieg als Naturereignis darstellt und dieses Erleben emotional untermauert. Der Krieg wird nicht verherrlicht, er wird selbstverständlich – die Erfüllung einer beschränkten Mission ist das Heldentum – das ist der Propagandafilm im neuen Jahrtausend. SJ

www.hintergrund.de/index.php/feuilleton/film/the-hurt-locker-die-oscar-verleihung-und-die-rehabilitation-des-irakkriegs.html

www.wsws.org/articles/2010/mar2010/hurt-m11.shtml

Autor: Sir John

Jahrgang 1972, Politischer Werdegeng: Seit dem Jahr 1998 Beschäftigung mit Globalisierung, Neoliberalismus und Geopolitik - 2006 Versuch des Aufbaus einer Regionalwährung. Seit 2007 aktiv in der 9/11 Truth Bewegung. Seit 2008 Mitglied im IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) und in der Partei "Die Linke"