Friedensnobelpreisträger tötet Hassobjekt – Mob im Blutrausch!

„Endlich wurde Rache geübt – Pakistan ist also doch ein Nest des Terrorismus, wie gut, dass wir dort Krieg führen.“ So oder so ähnlich ist der Grundtenor der Nachrichten zur Tötung von Bin Laden in den Zeitungen und der Fernsehberichterstattung, abzüglich einiger feigenblättrig aufgesetzter humanistischer oder rechtswissenschaftlich-pazifistischer Floskeln. Was aber ist die Wirklichkeit? Wer war Bin Laden, welche Verbrechen können ihm tatsächlich zur Last gelegt werde

n? Eine gründliche Recherche (bei der die Fehler auf Wikipedia deutlich werden) bringt erstaunlicherweise kaum gesicherte oder gar gerichtsverwertbare Beweise zutage. Hochgezüchtet wurde insbesondere Bin Ladens „ideologischen“ Täterschaft. Er war bekannt für seinen Aufruf zum Jihad, wobei er auch in Interviews und Kampfschriften antiamerikanische Stellungnahmen abgab.

Ich würde hier frei nach Scholl-Latour argumentieren und sagen: einer der weiß, wovon er spricht. Das Muster der Hochstilisierung einer Ideologie kennen wir übrigens bereits wenn es um die Annerkennung Israels durch die Hamas geht. Hier werden die militärisch stärksten Kräfte der Welt klein wie eine Maus – wenn irgendjemand eine Kampfschrift verfasst! Man kann dann die IDF und US-Soldaten hinter ihren Joysticks, auf den Raketenzerstörern, in ihren Gunships, U-Booten und Tarnkappenbombern förmlich bibbern hören, wenn wieder eine Fatwa gesprochen wird!
www.fas.org/irp/world/para/docs/980223-fatwa.htm
Was wir weiterhin auffällt ist, dass die Bin-Laden-Tötungsaktion in Abbottabad bis zum Erbrechen unplausibel ist, aber dazu hat Paul Craig Roberts ja schon einige Zeilen geschrieben.
www.antikrieg.com/aktuell/2011_05_06_dieagenden.htm
Halten Cialis online wir uns nicht mit dem auf, was wir nicht wissen, sondern gehen wir über zu dem, was jeder sicher wissen könnte. Wir nehmen das Beispiel Falludjah, einfach weil es dort unbestritten keine Kriegsverbrechen gibt, die die USA nicht begangen haben. Ein einfacher BodyCount geht hier schon über das hinaus, was Bin Laden angedichtet wird. Zur Erinnerung:
www.thewe.cc/weplanet/news/americas/us/war_crimes_fallujah.html
und weil es aktuell ist, der Vergleich mit Libyen, wo bisher zumindest Gaddafis Familienkreis einige „gezielte“ tote Enkel zu verzeichnen hat:
medialens.org/index.php?option=com_content&view=article&id=621:fallujah-iraq-2004-misrata-libya-2011&catid=24:alerts-2011&Itemid=68
Wie sagt Thomas Strobl so schön:
„Den Guten ist alles erlaubt, die Schlechten hingegen dürfen nur eins: sterben.“
www.weissgarnix.de/2011/05/06/wir-sind-die-guten/
Man kann sich über die angebliche Tötung von Bin Laden mit dem restlichen unwissenden Mob freuen, man könnte es aber auch besser wissen.

Autor: Sir John

Jahrgang 1972, Politischer Werdegeng: Seit dem Jahr 1998 Beschäftigung mit Globalisierung, Neoliberalismus und Geopolitik - 2006 Versuch des Aufbaus einer Regionalwährung. Seit 2007 aktiv in der 9/11 Truth Bewegung. Seit 2008 Mitglied im IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) und in der Partei "Die Linke"